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Episode 2 - Im Auge des Hurrikans

Im Auge des Hurrikans

Haus 9, Ebene -1. Entsprechend dunkel ist es in dem Zimmer am Ende des Flurs. Das spricht für einen ruhigen Ort der Besinnung. Weit gefehlt. Wir sind in der Leitstelle Patiententransport eines Krankenhauses im Norden Deutschlands. 1.100 Betten, 2.200 Mitarbeiter und ca. 900 Patiententransporte. Pro Tag! Zwei pro Minute!

Mehrere Telefone klingeln gleichzeitig, Pager piepen, Bildschirme flimmern und alle paar Minuten schiebt einer der fünfzehn Transporteure den Kopf durch die Tür. „Gibt’s was?“ und schwupp, ist der Kopf wieder verschwunden. Aus der Ecke dudelt noch leise Musik aus einem Radio.

Haben wir immer so gemacht

Ruhig wird es erst, wenn der Blick auf Trudi fällt. Trudi heißt eigentlich Gertrud Fant und ist die Disponentin für Patiententransporte. Völlig entspannt sitzt sie am Schreibtisch inmitten des Raumes unter einer orangen 70er Jahre Lampe. Sie bedient abwechselnd zwei Telefone, hat den Zeigefinger der linken Hand suchend auf dem Bildschirm und dirigiert mit ihrem Blick die Köpfe im Türspalt. Blick links heißt: „Im Moment gibt’s nix.“ Blick rechts bedeutet: „Wart mal ich hab was für dich.“ Wieder geht die Tür auf und Karl, einer der ältesten Mitarbeiter schiebt vorsichtig den Kopf herein. Falscher Zeitpunkt für ihn. Gertrud schaut rechts und fragt: „Wie lange soll Frau Yilmaz noch vor der Radiologie warten? Sie ist seit einer Dreiviertelstunde fertig.“ Die Schultern in der Tür zucken und weg ist Karl. Jetzt muss er ins Nachbargebäude auf Ebene 12. Als er oben den Aufzug verlässt, trifft er seinen Kollegen Christian. Christian schiebt fröhlich Frau Yilmaz in Richtung Aufzug. Wieder ein Weg umsonst, denkt Karl, dreht um und geht erst einmal eine Zigarette rauchen.

Der Aufstieg

Seit diesem Jahr ist alles anders. Das Büro von Frau Fant ist jetzt zwei Stockwerke höher gezogen und hat ein großes Fenster. Das Telefon klingelt nur noch selten und die neuen Bildschirme sind jetzt größer, augenschonender und ohne Fingerspuren. Die Transportaufträge kommen nicht mehr über das Telefon und werden auch nicht mehr auf dem Abreißblock dokumentiert. LOGBUCH, eine Krankenhauslogistik-Software der Firma Dynamed wurde eingeführt. Jetzt laufen auch die Materialbestellungen, der Citotransport und das Bettenmanagement über ihren Schreibtisch. Frau Fant hat jetzt den Überblick über alle ihre Schäfchen und das System vermeidet Verspätungen und doppelte Wege. Jeder Transporteur bekommt seine Aufträge auf ein mobiles Gerät und der Transportbeginn ist möglichst nah an seinem Standort. So wird jetzt auf dem Hinweg Frau Schneider zum Röntgen gebracht und die fertigen Aufnahmen von Herrn Scholz vom Transporteur gleich mitgenommen. Die werden direkt zur richtigen Station gebracht. Und das bei einer nie gekannten Pünktlichkeit.

Ein Traum ist wahr geworden

„Jetzt läuft es so, wie ich mir es erträumt habe“ sagt Frau Fant und freut sich nun, wenn doch noch ab und zu ein Mitarbeiter den Kopf durch die Tür steckt. Ihre Blickkommandos haben sie allerdings schon verlernt. Die Aufträge kommen ja über das Smartphone. Kommunikation mit den Mitarbeitern in Echtzeit. Und noch eine gute Nachricht. Karl raucht nicht mehr.

Text: Stefan Doblinger

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